Die Karriere von Scott Wedgewood, dem Torhüter der Colorado Avalanche, als Ersatztorhüter

Mit einem gesunden Kader haben die Colorado
Avalanche erneut einen starken Auftritt hingelegt. Sie bauten ihre Siegesserie
mit einem 1:0-Sieg gegen die Chicago Blackhawks auf neun Spiele aus. Torhüter
Scott Wedgewood parierte 22 Schüsse und feierte seinen ersten Shutout in der
NHL. Dies war nicht nur der zweite Shutout in Folge für die Colorado Avalanche,
sondern auch sein neunter insgesamt. Den Großteil seiner Karriere verbrachte Scott
Wedgewood als Ersatztorhüter, bis er das Colorado Avalanche
Trikots überstreifte. Mit 33
Jahren scheint er den Höhepunkt seiner Karriere erreicht zu haben.
Scott Wedgewood wurde 2010 in der dritten
Runde des NHL-Drafts von den New Jersey Devils ausgewählt und unterschrieb 2012
einen Dreijahresvertrag. Erst 2016 durfte er das New Jersey Devils
Trikots tragen und gab sein NHL-Debüt gegen die Columbus Blue Jackets.
In den letzten zehn Jahren war Scott Wedgewood hauptsächlich Ersatztorwart bei
verschiedenen Teams und kam daher erst im Dezember 2024 zum Einsatz, als er
endlich seinen 50. Karrieresieg feierte.
Aktuell führt Scott Wedgewood die NHL mit 13 Siegen an und geht mit ligaweit besten 2,23 Gegentoren pro Spiel in die Saison. Dies hat viele überrascht, da Scott Wedgewood bei der Colorado Avalanche sein volles Potenzial ausschöpfen konnte. Vielleicht rührt sein Wiederaufstieg vom Vertrauen her, das ihm die Colorado Avalanche entgegenbringen, was sein Selbstvertrauen stärkt und ihm den nötigen Siegeswillen verleiht. Schließlich hatte über ein Jahrzehnt lang kein Team an Scott Wedgewoods Fähigkeiten geglaubt oder ihm ausreichend Gelegenheit gegeben, sein Talent zu zeigen. Vielleicht war es letztendlich das Beste: Mit vergleichbarem Können und Erfahrung traf Scott Wedgewood auf die Colorado Avalanche, ein Team, das seine Fähigkeiten zu schätzen weiß. In dieser Saison dürfte die Colorado Avalanche in den Playoffs eine bessere Leistung zeigen. Sofern die Spieler gesund bleiben, sollte der Einzug ins Finale der Western Conference kein Problem darstellen.